Der Traum eines vernetzten Kontinents ist kein Zufall. Dies erforderte eine starke Aufstockung des Bundeskapitals, insbesondere durch die Pacific Railway Acts von 1862 und 1864. Dabei handelt es sich nicht nur um bürokratische Hindernisse. Diese beiden Gesetze gaben grünes Licht für eine transkontinentale Eisenbahn in den Vereinigten Staaten.

Abraham Lincoln erkannte schon früh das große Ganze. Er nannte die Eisenbahn einmal Amerikas wichtigstes nationales Ziel. Die Regierung unterstützte diese Vision mit materiellen Vermögenswerten: Landzuschüssen und Staatsdarlehen. Ohne diese Stützen wäre die Verlegung der Leitungen möglicherweise nicht so schnell erfolgt.

Erster Vorstoß im Jahr 1862

Das ursprüngliche Gesetz wurde am 1. Juli 1862 erlassen und erlaubte den Bau und zog eine Grenze in den Sand. Zwei Unternehmen wurden ausgezeichnet. Union Pacific würde von Omaha, Nebraska, nach Westen bauen. Der Zentralpazifik würde von Sacramento, Kalifornien, nach Osten vordringen. Sie trafen sich irgendwo im Zentrum, wahrscheinlich in den weiten, leeren Räumen des Westens.

Der Finanzierungsmechanismus ist aggressiv. Für jede verlegte Gleismeile gewährte der Staat Darlehensbürgschaften. Nichts davon ist kostenloses Geld. Die Amortisationszeit beträgt 30 Jahre. Der Bargeldbetrag pro Meile ist nicht festgelegt. Skalieren Sie je nach Schwierigkeitsgrad des Geländes. Je steiler der Berg und je härter der Boden, desto teurer ist der Bundeskredit.

Land war die andere Hälfte des Deals. Für jede Baumeile würde jedes Unternehmen zehn alternative Abschnitte öffentlichen Landes auf beiden Seiten der Eisenbahnstrecke erhalten. Dies bot unmittelbare Sicherheit und potenzielle Gewinnspannen für den Verkauf des Landes an Siedler.

1864 wird unsere Anstrengungen verdoppeln

Das Geld ist knapp. Zwei Jahre später kämpfen die Eisenbahnen immer noch darum, genug Geld aufzubringen, um das Personal zu beschäftigen und die Züge am Laufen zu halten. Der Bau ist teuer. Die Wildnis ist unversöhnlich.

Am 2. Juli 1864 intervenierte der Kongress erneut und erließ den zweiten Pacific Railway Act. Dieser Fix ist ein Game-Changer. Dadurch wurde die Höhe der Landzuschüsse verdoppelt. Es würde Eisenbahnunternehmen auch ermöglichen, ihre Anleihen an private Investoren zu verkaufen. Dadurch entstehen neue Kapitalströme, die sich von der Staatsfinanzierung hin zur marktorientierten Finanzierung verlagern.

Die Kosten der Fertigstellung

Schließlich trafen die beiden Linien 1869 zusammen und die Transcontinental Railroad war fertiggestellt. Dies veränderte die Wirtschaft des Landes, verkürzte die Reisezeit von Monaten auf Tage und öffnete westliche Märkte.

Aber die Ziellinie konnte die Scherben nicht wieder aufsammeln. Eine anschließende Untersuchung des Kongresses ergab, dass sich nicht jeder an die Regeln hielt. Einige Eisenbahnunternehmer machten mit den Taten illegal riesige Gewinne. Die Subventionen wurden ausgenutzt. Die Landzuteilungen wurden manipuliert. Die Kredite wurden missbraucht.

Obwohl die Eisenbahnen starke Unterstützung von der Bundesregierung erhalten, hat die mangelnde Aufsicht bei einigen Unternehmern zu schwerer Korruption und Profitgier geführt.

Das Erbe der Pacific Railway Acts ist eine Mischung aus technischem Triumph und Finanzskandal. Es hat eine Nation aufgebaut, aber es hat auch gezeigt, wie leicht öffentliche Gelder für private Zwecke missbraucht werden können. Die Gleise laufen noch heute. Korruption ist einfach tief in der Geschichte vergraben.