Die meisten Rentenkonten sind mit Papiergeldern gefüllt. Aktien. Anleihen. ETFs. Ein Gold Individual Retirement Account (IRA) dreht dieses Szenario um. Es handelt sich um ein selbstverwaltetes Vehikel, das physisches Gold und andere vom IRS genehmigte Edelmetalle hält. Sie kaufen keinen Terminkontrakt oder eine Bergbauaktie. Sie kaufen das eigentliche Metall.

Aber es gibt einen Haken. Vieles davon.

Sie können nicht einfach einen Goldbarren kaufen und ihn in Ihre Sockenschublade stecken. Das IRS hat strenge Regeln. Wenn Sie Steuervorteile nutzen möchten, muss das Metall bestimmte Reinheitsstandards erfüllen. Es muss von einem zugelassenen Verwahrer aufbewahrt werden. Es muss sich in einem vom IRS genehmigten Depot befinden. Sie halten es nicht direkt. Wenn Sie dies tun, drohen Ihnen Strafen.

Der Reinheitstest

In den Augen des IRS ist nicht alles Gold gleich. Um sich für eine Gold-IRA zu qualifizieren, muss das Metall die Mindestfeinheitsanforderungen erfüllen.

  • Gold: Muss 99,5 % rein sein. Das bedeutet 995 Bußgeld.
  • Silber: Muss 99,9 % rein sein.
  • Platin: Muss 99,95 % rein sein.
  • Palladium: Muss 99,95 % rein sein.

Sie können keine Gedenkmünze aus Ihrem örtlichen Hobbyladen verwenden, es sei denn, sie entspricht diesen Standards. Sie können keinen Schmuck verwenden. Sie können kein Altgold verwenden. Das IRS legt genau fest, was als „Investment Grade“ gilt.

Zu den allgemein akzeptierten Artikeln gehören:
1. American Gold Eagle-Münzen
2. Kanadische Maple Leaf-Goldmünzen
3. Australische Känguru-Goldmünzen
4. PAMP Suisse Goldbarren
5. Goldbarren der Perth Mint

Wenn es nicht auf der genehmigten Liste erscheint, wird es nicht in die IRA aufgenommen.

Die Depotbank und Verwahrstelle

Hier wird die mechanische Realität einer Gold-IRA deutlich. Sie brauchen einen Verwalter. Eine Depotbank ist ein spezialisiertes Finanzinstitut, das sich um die administrative Seite Ihrer selbstverwalteten IRA kümmert. Sie eröffnen das Konto. Sie erleichtern den Handel. Sie reichen den Papierkram beim IRS ein.

Sie können hierfür keine Standardbank oder Broker nutzen. Sie verarbeiten keine physischen Metalle. Sie benötigen eine Depotbank, die auf alternative Vermögenswerte spezialisiert ist.

Der Verwalter erlaubt Ihnen nicht, das Metall in Besitz zu nehmen. Du kannst es nicht abholen. Sie können es nicht in Ihrem Heimsafe aufbewahren. Das IRS verbietet „Self-Storage“. Wenn Sie den Vermögenswert halten, gilt dies als Ausschüttung. Das löst Steuern und Strafen aus.

Stattdessen sorgt die Depotbank für die Aufbewahrung bei einer vom IRS zugelassenen Verwahrstelle. Es handelt sich um Hochsicherheitseinrichtungen. Sie sind versichert. Sie werden je nach Ihrer Wahl und den damit verbundenen Gebühren getrennt oder gemischt.

  • Getrennte Lagerung bedeutet, dass Ihre spezifischen Barren oder Münzen vom Vermögen anderer Anleger getrennt aufbewahrt werden. Es kostet mehr.
  • Gemischte Lagerung bedeutet, dass Ihr Metall Teil eines größeren Pools ist. Es ist günstiger, aber Sie besitzen keine bestimmten Riegel. Sie haben Anspruch auf ein bestimmtes Metallgewicht.

Warum nicht einfach Gold kaufen?

Sie fragen sich vielleicht: Warum nicht einfach Gold kaufen und es behalten?

Es kommt auf die Steuern an.

Wenn Sie Gold außerhalb einer IRA kaufen, handelt es sich um ein Sammlerstück. Der IRS besteuert langfristiges Kapital