Das Patterson-Greenfield-Automobil ist kein Name, den man auf einer durchschnittlichen Automesse hört. Es ist ein Geist des frühen Luxusmarktes, eine maßgeschneiderte Maschine, bei der Komfort und Nützlichkeit Vorrang vor der Massenproduktion hatten. Wenn Sie Oldtimer aus finanzieller Sicht betrachten, repräsentiert dieses Auto eine bestimmte Ära, in der technische Lösungen maßgeschneidert und nicht standardisiert waren.
Es war nicht nur ein weiterer Konkurrent des Model T. Dies war ein Luxusfahrzeug, das für Menschen gebaut wurde, deren Transportmittel ebenso zuverlässig sein mussten wie ihr beruflicher Ruf. Insbesondere das geschlossene Modell erfreute sich bei Ärzten großer Beliebtheit. Warum? Denn wenn Sie mitternächtlich zu einem Notfall eilen, ist eine ruhige, stabile Fahrt wichtiger als die PS-Werte.
Ingenieurskunst für Stabilität und Licht
Unter der Haube des Patterson-Greenfield steckte ein Vierzylindermotor. Aber die wahre Geschichte ist, wie es mit der Macht umgegangen ist. Die Ausgabe wurde nicht behoben. Die Leistung lag je nach Konfiguration zwischen 22,5 und 40 PS. Das ist eine beträchtliche Spanne für eine einzelne Chassis-Plattform. Es ermöglichte den Käufern, ein Setup zu wählen, das ihren spezifischen Bedürfnissen entsprach, egal ob es sich um Stadtfahrten oder längere Landfahrten handelte.
Das Chassis selbst war für seine Zeit überentwickelt. Es wurde eine schwimmend gelagerte Hinterachse verwendet. Das bedeutet, dass die Räder vom Achsgehäuse und nicht von den Achswellen selbst getragen werden. Wenn die Achse bricht, bleibt das Rad am Auto. Für ein Luxusfahrzeug in den 1910er Jahren war diese Haltbarkeit ein wichtiges Verkaufsargument. Es verringerte die Wartungsangst wohlhabender Käufer, die sich Ausfallzeiten nicht leisten konnten.
Dann kam die Sperre. Das Auto hatte eine Cantilever-Aufhängung. Anstelle herkömmlicher Blattfedern, die umfangreiche Montagehalterungen erforderten, wurde bei dieser Konstruktion eine einzelne Feder pro Seite verwendet, die an einem Ende verankert war. Es war leichter. Es nahm weniger Platz ein. Und es sorgte für eine sanftere Fahrt auf unebenen Straßen. Kombiniert man das mit elektrischer Beleuchtung und Zündung – Luxusartikel, die damals noch zum Standard gehörten –, erhält man ein Auto, das selbst nach heutigen bescheidenen Maßstäben modern wirkt.
Die geteilten Windschutzscheiben- und Karosserievarianten
Optisch zeichnet sich der Patterson-Greenfield durch seine geteilte Windschutzscheibe aus. Zwei separate Glasscheiben, getrennt durch eine zentrale Säule. Dabei ging es nicht nur um Stil. Dadurch konnte das Glas einzeln ausgetauscht werden, ohne den gesamten Rahmen zu demontieren. In einer Zeit ohne Verbundsicherheitsglas waren gesprungene Windschutzscheiben eine häufige Gefahr. Durch die geteilte Bauweise konnten Reparaturen schneller und kostengünstiger durchgeführt werden.
Das Auto gab es in zwei unterschiedlichen Karosserievarianten:
- Ein zweitüriger Tourenwagen
- Ein viertüriger Roadster
Der viertürige Roadster war die praktische Wahl für Familien oder Berufstätige. Vor allem die geschlossene Variante fand bei Medizinern großen Anklang. Ärzte brauchten ein Auto, das nächtliche Anrufe bei jedem Wetter bewältigen konnte. Der geschlossene Körper sorgte für Isolierung und Schutz. Die ruhige Fahrt bedeutete, dass ein Patient während des Transports nicht angerempelt wurde. Es handelte sich um ein als Luxusartikel getarntes Geschäftsgerät.
Das Wertversprechen von Custom Build
Da es sich um eine Sonderanfertigung handelte, konkurrierte das Patterson-Greenfield nicht preislich. Es konkurrierte hinsichtlich der Spezifikation. Du hast keins gekauft, weil es billig war. Sie haben es gekauft, weil Sie die gewünschten Funktionen festlegen konnten. Die elektrische Zündung beispielsweise machte das Ankurbeln mit der Hand überflüssig, was bei kaltem Wetter gefährlich und schwierig war.
Der PS-Bereich (22,5 bis 40)



















